Village d'Esch-sur-Sûre

Städte und Dörfer

Städte und Dörfer der Ardennen

In den Ardennen gibt es nicht nur Wälder, Täler und Flüsse, die zu entdecken es sich lohnt. Historische Kleinstädte mit Charakter und malerisch verträumte Dörfer lohnen es, sie aufzuspüren und kennen zu lernen. Steigt auf Hügel, reist entlang von Flüssen, sowie zu beiden Seiten der politischen und natürlichen Grenzen: Hier, bei Eurer kulturellen Entdeckungsreise durch dieses einzigartige Dreiländereck französischer, belgischer und luxemburgischer Städte und Landschaften, werdet Ihr garantiert ins Schwärmen kommen!

Celles, plus beau village de Wallonie (c) Laëtis

L'Ardenne cache plusieurs petits villages,
les uns encore plus charmants que les autres...

Ein Dorf schöner, charmanter, einladender als das andere ...!

Häuser aus Kalk- oder Schieferbruchstein, sowie die für die Region so typischen Schieferdächer: Immer wieder erzählen die typischen Bauten der Ardennen etwas über die Geschichte und Geographie des Landes. Zu Recht schmücken sich Städte und Dörfer, die ihr Kulturerbe auf besonders achtsame Art und Weise bewahren, mit den verschiedensten Auszeichnungen (etwa „schönstes Blumendorf“, „Villes et Villages fleuris“, oder „historische Kleinstädte mit Charakter“, „Les plus beaux villages de France“) – wohl wie zu Eurem (fotografischen) Vergnügen!

La ville de Bouillon
La ville de Vianden
Dinant
Village ardennais
Les remparts de Rocroi
Le village de Limbourg, plus beau village de Wallonie
Le village d'Olne, plus beau village de Wallonie

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Plusieurs villages sont récompensés avec des labels

Die Städte und Ansiedlungen befinden sich entlang von uralten Verkehrswegen und Handelsrouten, mit kreisförmigen Gassen am Fuße von Burgen oder Zitadellen: Die Ardennen bieten so viele Stadtformen zu entdecken, wie sie landschaftlich und architektonisch nur möglich sind. Strategische Vielfalt spielte dabei schon immer eine große Rolle: Sich einerseits vor natürlichen Bedrohungen oder Feinden zu schützen, aber nie zu weit von wichtigen Handelsrouten und Straßen zu bauen. Denn erst der Austausch mit anderen Völkern und Regionen machte die Ardennen zu dem europäischen „Treffpunkt“, der heute noch in zahlreichen Städten und Dörfern nachwirkt.

Falaën, dans la Vallée de la Molignée

Typische Dörfer und Städte in den französischen Ardennen.

Städte der Kunst und Geschichte („Villes et pays d’art et d’histoire“):

Sedan und Charleville-Mézières sind aufgrund ihrer besonders guten Beschilderungen und qualitativ hochwertigen Besucherführungen mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet worden.

Hierges

Der „schönste Abstecher Frankreichs“:

Ein unabhängiges Gütesiegel, das mittelgroße Städte mit „touristischer Infrastruktur, einem reichen baulichen Erbe und einer interessanten Umgebung für Gäste“ auszeichnet. Hierzu zählt in den französischen Ardennen die Stadt Givet, gelegen am nördlichsten Punkt des französischen Maastales, umgeben von belgischem Staatsgebiet.

„Grüne Urlaubsorte“:

Hier erwarten Euch Orte, die besonders auf Tourismus in ländlichen Gebieten eingestellt sind. Dazu zählen in den französischen Ardennen Signy-le-Petit und Haybes im Maastal. In diesen Oasen könnt Ihr Eure Batterien aufladen und „natürliche“ Freizeitaktivitäten besonders gut genießen.

Kleinstädte mit Charakter:

Hierzu zählen Mouzon mit seiner Abteikirche und Altstadt, sowie Rocroi mit seinen Vauban-Festungen.

„Village étape“:

Eine Bezeichnung, die Orte in der Nähe von wichtigen Verkehrswegen auszeichnet und die eine besonders angenehme Atmosphäre für eine Pause entlang einer bestimmten Reiseroute ermöglichen. Erneut findet Ihr hier Rocroi und Launois-sur-Vence.

Schließlich nehmen jedes Jahr Dutzende von Ortschaften und Kleinstädten am beliebten Wettbewerb der „Villages fleuris“ (blühende Städte und Dörfer) teil. Am Eingang zur Stadt oder zum Dorf wird nach dem jährlichen Besuch der Jury ein Schild mit ein bis vier Blumen angebracht.

Rocroi, Village étape et Petite cité de caractère

Typische Dörfer und Städte am Rande der Ardennen.

Bereits im Jahr 1994 wurde in den belgischen Ardennen der „Verein für die schönsten Dörfer Walloniens“ gegründet. Dies ist eine Auszeichnung, die dazu beitragen soll, „die Qualität des Kulturtourismus in den Dörfern zu erhalten und zu verbessern“.

 

Strenge Vorgaben müssen eingehalten und erfüllt werden. Fast scheint es Besuchern so, als ob die Dörfer das ganze Jahr über ihre Sonntagskostüme tragen! Bis zum heutigen Tag haben sich 30 von ihnen diesem erlesenen Verein angeschlossen und sich dazu verpflichtet, die Kriterien einzuhalten und zu leben: Dazu zählen unter anderem Chardeneux, Chassepierre, Clermont-sur-Berwinne, Crupet, Fagnolle, Falaën, Gros-Fays, Laforêt, Limburg, Lompret, Mirwart, Mozet, Nobressart, Ny, Olne, Our, Sohier, Soiron, Sosoye, Soulme, Thon-Samson, Torgny, Vierves-sur-Viroin und Wéris.

 

Namur hingegen ist die erste belgische Stadt ist, die das Label „Stadt der Poesie“ („Ville en poésie“) erhalten hat.

Bouvignies, Dinant
Le village de Miwart, un des plus beaux villages de Wallonie

Typische Dörfer und Städte im Éislek (den Luxemburger Ardennen).

Im Éislek, wie die Luxemburger Ardennen im Volksmund genannt werden, vereinen mehrere Dörfer und Kleinstädte in der Éislek Natur- und Kulturerbe auf besonders schöne und eindrucksvolle Art und Weise.

La ville de Clervaux

So zum Beispiel in Clervaux, eine mittelalterliche Kleinstadt die sich überaus fotogen um seine zentrale Burg legt. Im Burgschloss selbst, welches nach dem Zweiten Weltkrieg liebevoll und behutsam restauriert wurde, befindet sich das luxemburgische Burgenmuseum, das 22 Burgen des Landes als Modelle präsentiert, eine Ausstellung zur Ardennenschlacht und die Fotosammlung des berühmten Fotografen Edward Steichen; insgesamt drei lohnenswerte Museen.

 

In Diekirch schließlich werden Fußgänger zu Königen. Von der Altstadt mit seinen Museen und historischen Denkmälern bis hin zu Sport- und Freizeitanlagen findet Ihr hier zu Fuß alles, was das (Besucher)Herz begehrt.

 

Ein weiterer Höhepunkt: Die Kleinstadt Esch-sur-Sûre mit ihrer Burgruine vor der Kulisse des mittelalterlichen Dorfes. Neben der bewegten feudalen Vergangenheit könnt Ihr hier die waldreiche Umgebung des Obersauer-Stausees erobern, ein Solarboot mieten und die Panoramaplattform „Belvédère“ genießen, welche einen sehr schönen Aussichtspunkt auf den Stausee bietet.

Ettelbruck schließlich, das sogenannte „Tor zu den Ardennen“, sollte schon alleine aufgrund seiner Bedeutung als strategische Kreuzung nicht ausgelassen werden. Die Stadt ist kulturelle und festliche Hauptstadt und verfügt zu jeder Jahreszeit über Veranstaltungen, die Besucher auf der Suche nach Unterhaltung begeistern werden.

 

Auch in Vianden, in das sich bereits Victor Hugo während des 19. Jahrhunderts verliebte, kommt keine Langeweile auf. Das prächtige Schloss, das behutsam zu seinem ursprünglichen Zustand restauriert wurde, sowie das historische Altstadtzentrum mitsamt seiner bezaubernden natürlichen Umgebung ist ein absolutes „Must-See“ auf Eurer Entdeckungsreise durch das Éislek.

 

Schließlich empfehlen wir den Zwischenstopp bzw. die Entdeckungsreise durch Wiltz, das der Prinz der Niederlande im Jahr 1866 zur „Hauptstadt der Ardennen“ erklärte. Besucht das Ginsterfest („Fête du Genêt“) im Frühjahr, nehmt Teil am Internationalen Musik- und Theaterfestival im großen Amphitheater der ehemaligen Schlossgärten im Sommer, und genießt das ganze Jahr über ein malerisches Dorf, das ein jahrhundertealtes Know-how rund um die Kunst des perfekten Bierbrauens pflegt (nicht zuletzt gibt es hier ein Nationalmuseum für Bier sowie eine Lehrbrauerei)!

Le village d'Esch-sur-Sûre de nuit